Der Degu, Chile-Degu (Octodon degus)
Es ist ein sympathisches, lebhaftes und sehr verspieltes Nagetier.
Es ist unerlässlich, ihn in kleinen Kolonien zu halten (immer mehrere Weibchen auf ein Männchen) oder zumindest paarweise, denn er verträgt Einsamkeit sehr schlecht.
Sein Name rührt daher, dass er Backenzähne mit Falten besitzt, die den Zähnen die Form einer 8 geben.
Lebensraum:
- Er ist ein guter Kletterer und braucht daher einen senkrechten Käfig (mindestens 1500 cm²) mit mehreren Etagen; die Einrichtung besteht aus Geäst, Spielzeug und Verstecken.
- Ein Erdbad ist für die Pflege seines Fells notwendig.
- Einstreu: dicke Heuschicht, wöchentlich erneuert.
Ernährung:
- Es ist ein pflanzenfressendes Nagetier, das sich in der Natur von Gräsern, Rinden, Blättern und Samen ernährt.
- In Gefangenschaft ein spezifisches Alleinfutter für Degus: Mischung aus Getreide, Gemüse, frischem und getrocknetem Obst, Sämereien.
- Ergänzung möglich durch eine Zugabe von Grünzeug und Obst.
Pflege:
Keine besondere Pflege.
Häufige Krankheiten
Der Degu kann Diabetes, Zahnstörungen, einen Grauen Star, Atemwegsprobleme und Frakturen aufweisen.
Der Degu neigt besonders zu Diabetes (Störung des Blutzuckers). Zucker und Obst begünstigen die Krankheit: Man vermeidet sie besser. Ein Tier, das anfängt viel zu trinken und zu harnen oder das abmagert, muss vorgezeigt werden.
Ein Auge, das weiss oder trüb wird (Grauer Star), ist bei dieser Art häufig und oft mit Diabetes verbunden. Seine Zähne wachsen ein Leben lang; beim Degu sind gesunde Zähne normalerweise orangefarben. Nutzen sie sich schlecht ab (Malokklusion), sabbert das Tier, frisst weniger und magert ab.
Achtung vor seinem sehr empfindlichen Schwanz: Fassen Sie ihn niemals am Schwanz, denn die Haut kann sich ablösen.
Wann rasch einen Tierarzt aufsuchen es trinkt und harnt viel, es magert ab, ein Auge wird weiss oder trüb, es sabbert oder frisst weniger.
Wann sofort einen Tierarzt aufsuchen ein stark geschwächtes Tier, das nicht mehr frisst, oder eine erschwerte Atmung.
Rat des Tierarztes um das Diabetesrisiko zu verringern, vermeiden Sie Zucker und Obst und bevorzugen Sie Heu und eine für den Degu geeignete Ernährung.
Zum Merken viel zu trinken und zu harnen ist beim Degu ein Alarmzeichen, das nicht vernachlässigt werden darf. Diese Informationen ersetzen keine Konsultation.