Der Hamster ist ein nachtaktives Tier, und ihn tagsüber anzufassen macht ihn aggressiv. Dies ist bei der Anschaffung dieses Tieres zu beachten: Man sollte ihn sehr jung übernehmen und ihn an das Anfassen gewöhnen. Sich am Ende des Tages um ihn zu kümmern wäre vorzuziehen.
Lebensraum
- Käfig: mindestens 50x30x30, vorzugsweise grösser, mit waagrechten Gitterstäben. Er muss abwechslungsreich sein, gefüllt mit Spielzeug, Geäst, Laufrad, Leiter und mit einem Häuschen, das für seine langen Nickerchen und zur Aufbewahrung seiner beträchtlichen Futtervorräte unerlässlich ist.
- Einstreu: Tannenspäne, Hanfstreu, Papier am Boden.
- Umgebungstemperatur: 21–25 Grad (unter 10 Grad fällt er von November bis März auf natürliche Weise in den Winterschlaf).
Ernährung:
- Er ist ein allesfressendes Nagetier und erhält ein Futter aus einer industriellen Sämereienmischung oder Hamster-Pellets. Sein Futter muss 16 % Eiweiss enthalten. Bei selbst zubereiteter Ration: Sämereien, Haferflocken, Gemüse, frisches Obst, tierisches Eiweiss (Milch, hartgekochtes Ei, Fleisch).
- Neigung zu Übergewicht, ein Übermass an Leckerlis vermeiden.
Pflege:
Keine besondere Pflege.
Häufige Krankheiten
Der Hamster kann Haut- und Parasitenprobleme, Abszesse, hormonelle Störungen, Tumoren sowie Zahn- oder Verdauungsstörungen aufweisen.
Die Zähne des Hamsters wachsen ein Leben lang. Nutzen sie sich schlecht ab (Malokklusion), beginnt das Tier zu sabbern, frisst weniger und magert ab.
Die Haut kann von Parasiten oder einem Pilz befallen sein (Räude, Dermatophytose). Man beobachtet dann Juckreiz, Haarausfall und Krusten.
Der Hamster lagert sein Futter in den Backen (Backentaschen): Dort kann sich ein Knubbel oder ein Abszess (Eiterbeutel) bilden. Beim alten Hamster können auch Geschwülste (Tumoren) unter der Haut auftreten; tasten Sie ihn regelmässig ab.
Wann rasch einen Tierarzt aufsuchen es sabbert, frisst weniger oder magert ab; es kratzt sich, verliert Fell oder hat Krusten; Sie fühlen einen Knubbel unter der Haut oder in einer Backe.
Wann sofort einen Tierarzt aufsuchen ein Durchfall mit nassem Hinterteil («Wet Tail»), ein stark geschwächtes Tier oder eines, das Fressen und Trinken vollständig verweigert.
Rat des Tierarztes der Hamster wird leicht dick: Begrenzen Sie die Leckerlis und bieten Sie ihm Bewegungsmöglichkeiten.
Zum Merken überwachen Sie täglich sein Gewicht und seinen Appetit: Eine Veränderung ist oft das erste Anzeichen. Diese Informationen ersetzen keine Konsultation.